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Gesichtserkennung bei Facebook: Die wichtigsten Fragen

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Herausgegeben von in Social Media Facebook ·
Tags: Facebook
Gemeinsam mit  mehr Kontrolle über die Nutzung persönlicher Daten durch Facebook will  das Unternehmen auch wieder eine Funktion zur Gesichtserkennung  einführen. Was bisher bekannt ist:

Was beinhaltet die Gesichtserkennungs-Funktion?
Damit sollen Nutzer auf Fotos und in Videos automatisch erkannt werden, ohne dass sie vorher jemand markieren muss.

Wie will Facebook das erreichen?
Durch  die Analyse vorhandener Bilder, darunter dem Profilfoto und Bildern mit  Markierungen wird ein sogenanntes Template - also eine Art digitale  Identifikationsmarke - erstellt. Werden anschliessend Bilder  hochgeladen, werden sie auf Gemeinsamkeiten mit bekannten Bildern hin  untersucht und erkannte Personen automatisch markiert.

Wozu soll das gut sein?
Neben  dem leichteren Markieren von Freunden in Bildern nennt Facebook einen  weiteren Nutzen: Sicherheit. Dem Unternehmen zufolge sollen Nutzer so  einfacher kontrollieren können, welche Bilder veröffentlicht werden, auf  denen sie zu sehen sind. So soll es immer einen Hinweis geben, wenn  Facebook ein Bild der eigenen Person erkennt und man zur festgelegten  Zielgruppe des Fotos gehört. Auch Profilkopien durch Betrüger sollen so  verhindert werden.

Muss ich mitmachen?
Nein,  Facebook erklärt, dass die Nutzung der Gesichtserkennung freiwillig  ist. Wer sie nicht aktiviert, von dem soll es auch kein Template geben -  entsprechend sollen diese Personen dann nicht erkannt werden. Ob man  die Gesichtserkennung aktivieren will oder nicht fragt Facebook in den  kommenden Tagen und Wochen ab.
Auch eine  nachträgliche Deaktivierung ist möglich, dann werden auch angelegte  Gesichts-Templates gelöscht, heisst es. Das soll in den Einstellungen  unter "Chronik und Markierungen" möglich sein. Für Nutzer unter 18  Jahren soll die Gesichtserkennung abgeschaltet bleiben.

Gibt es Kritik an der Einführung der Gesichtserkennung?
Bereits  2011 hatte Facebook eine solche Funktion eingeführt, sie 2012 aber nach  massiven Protesten in Europa ausgesetzt und die Daten gelöscht. Auch  jetzt gibt es Kritik, zum Beispiel von der Verbraucherzentrale  Nordrhein-Westfalen. Es sei einerseits unklar, was über die geschilderte  Nutzung hinaus mit den biometrischen Daten geschehe. Aktuell erkläre  Facebook zwar, sie würden nicht mit anderen Unternehmen geteilt, das  könne sich künftig aber ändern.
Andererseits  ist der angebliche Sicherheitsaspekt der Gesichtserkennung in der  Praxis fraglich. So erhält man lediglich Bescheid, wenn man in  öffentlich geposteten Fotos erkannt wird. Verteilt jemand Bilder  innerhalb geschlossener Nutzerkreise, bekommt man davon nach bisherigen  Erkenntnissen nichts mit. Unklar ist auch, wie die Gesichtserkennung mit  Fehlerkennungen umgeht - etwa von Personen mit ähnlichem Aussehen.

Was für Erfahrungen gibt es schon mit der Gesichtserkennung?
In  vielen anderen Teilen der Welt ist die Gesichtserkennung bereits im  Einsatz. Die Resonanz ist nicht nur positiv. Mitte April gab ein Richter  im US-Bundesstaat San Francisco grünes Licht für eine Sammelklage von  Facebooknutzern gegen die Gesichtserkennung. Sie klagen, dass durch die  Funktion ihre Rechte eingeschränkt würden.

Und wann geht es los?
Facebook  will europäische Nutzer in den kommenden Tagen und Wochen über sowohl  neue Datenschutzoptionen als auch über die Einführung der  Gesichtserkennung informieren. So sollen alle Nutzer bis zum 25. Mai  ihre Zustimmung gegeben haben.



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